Mein #tattoofreies Leben // Gedankenfrei

Hallo ihr Lieben,

seit neustem gibt es noch eine Sache, die mich von der Mareike unterscheidet. Sie hat im gegensatz zu mir den Club #tattoofrei verlassen und ist jetzt unter die Knastis gegangen. Eigentlich ist sie immer noch die selbe, aber wenn man sich die Vorurteile gegenüber Menschen mit Tattoos ansieht, bekommt man schnell den Eindruck, dass ein bisschen Farbe unter der Haut einen Menschen komplett verändert.

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Ich persönlich mag Tattoos, weil viele davon wahre Kunstwerke sind. Egal ob es nun Bilder oder Schriftzüge sind, denn als alter Lettering Fan bin ich der Meinung, das auch Schriftarten Kunst sein können. Momentan bin ich leider noch #tattoofrei, hoffe aber, dass sich das sehr schnell ändert.

Natürlich gibt es viele Vorurteile Tattowierten gegenüber. Das geht soweit, dass man sich darüber Sorgen macht, ob man einen Job bekommt, wenn man sich ein Tattoo stechen lässt. Und ich finde, dass das schon an Rassismus grenzt. In einem Job sollte einzig und allein die Qualifikation stehen und nicht welche Hautfarbe man hat, aus welchem Land man kommt, welches Geschlecht man hat oder auch ob man Bilder unter der Haut hat. Und in einer Branche, wo man sehr seriös auftreten muss, sind Tattoos nicht gerne gesehen…

Ich finde, wenn man sich sehr viele Gedanken gemacht hat über sein Tattoo, dann sollte da niemand urteilen dürfen. Natürlich finde ich Tattoos, die im Suff erstanden sind fragwürdig, vor allem weil solche Menschen das Bild der Tattöwierung für alle anderen mit verderben.

Ich mache mir sehr viele Gedanken, weil ich möchte, dass meine Tattoos irgendwann alle zusammen passen und ich mir keine Stelle mit einem kleinen Tattoo kaputt mache, wo wunderbar ein großes hinpassen könnte. Ich möchte auch nicht zwischen den verschieden Styles hin und her springen. Und das wichtigste ist, den perfekten Artist habe ich auch noch nicht gefunden.

Deshalb bin ich noch #tattoofrei, träume aber sehr davon es bald nicht mehr zu sein. Vielleicht sogar früher als später. Denn die ersten beiden Motive habe ich  bereits auf Papier aufgezeichnet und bin seit einem Jahr immer noch sehr verliebt.  Und das ist finde ich das wichtigste, dass es einem selbst gefällt.

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Den Beitrag von der Mareike findet ihr Hier, denn sie ist seit kurzem nicht mehr #Tattoofrei. Falls ihr also die andere Seite der Tattoofreiheit mal erfahren wollt, schaut bei ihr vorbei.

In der Kolumne Gedankenfrei meine Partnerin in Crime. Eine 22-jährige Bloggerin aus dem wunderschönen Berlin und im Gegensatz zu mir ist sie wundervoll mädchenhaft.

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2 Gedanken zu “Mein #tattoofreies Leben // Gedankenfrei

  1. Ein sehr interessanter Beitrag. Dann gehöre ich wohl jetzt auch zu den Knatis, ich habe mir nämlich vor 2,5 Wochen mein erstes kleines Tattoo stechen lassen. Ich fühle mich aber gar nicht so Knasti, sondern ganz normal, eben nur mit einer schwarzen Rose auf dem Schulterblatt. Ich muss aber sagen, dass ich mir auch schon seit Jahren darüber Gedanken gemacht habe und dieses Jahr wurde es Realität. Ab Mittwoch gibt’s übrigens dann zu meinem Erlebnis Tattoo auch einen kleinen Beitrag auf meinem Blog. Wenn du magst, kannst du ja einfach mal vorbei schauen. Liebste Grüße von britti ♡

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  2. oh, was hab ich mir für gedanken gemacht, bevor ich mir mein tattoo hab stechen lassen. werden alle denken, dass ich jetzt ein anderer mensch bin? werde ich jemals wieder einen job bekommen? mittlerweile kann ich darüber nur lachen. 😂

    wie oft vergesse ich selbst, dass ich tätowiert bin und wundere mich noch immer, wenn ich im spiegel einen blick darauf erhasche. verändert hat mein tattoo mich nur in sofern, dass ich jetzt deutlich weniger verklemmt bin. was ist schon dabei, so ein bisschen farbe unter der haut zu haben? klar, gibt es auch für mich persönlich da grenzen, aber jeder kann nun mal mit seinem leben und körper machen, was er will, und andere haben keinerlei recht, darüber zu urteilen. und wenn irgendwer mein tattoo blöd findet oder damit nicht klar kommt, dann ist das sein problem und nicht meins. 😎

    ich bin gespannt, was es bei dir wird, wenn du dir mal eins stechen lässt. #einhorn? 🦄😀

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